Parkett

Parkett - zeitlos schön, natürlich und pflegeleicht

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INHALT


Vorteile
2-Schicht-Fertigparkett
3-Schicht-Fertigparkett
Schiffsboden
Landhausdielen
Mosaikparkett
Stabparkett
Hochkantlamellenparkett
Massivdiele
Verlegearten






Warum sollten Sie überhaupt einen Holzboden verlegen lassen?



Diese Frage stellt Sie sich wohl als erstes, wenn Sie eine Wohnung oder ein Haus bauen, kauft, renovieren oder einfach nur umgestalten wollen. Sicherlich, es gibt nicht wenige Alternativen zu Holzböden - Teppichböden, Fliesen, Stein, Vinyl und mehr - aber nur Holz bietet eine einzigartige Kombination von sowohl ganz profanen Vorteilen wie der langen Haltbarkeit bis zu tatsächlich psychologischen Boni. Das angenehme Gefühl, das ein rein natürlicher, dem Auge des Menschen schmeichelnder Holzboden verleiht, kann von den Besitzern eines edlen Parkettbodens oder rustikaler Landhausdielen bestätigt werden.







Was also sind die Vorteile eines echten Holzfußbodens?



Holzfußböden halten sehr lange und um einiges länger als zum Beispiel ein Teppichboden, die ja bekanntermaßen nach einigen Jahren mit unter Laufstraßen und andere Unbilden, die einem Fußboden "das Leben nicht leicht machen", schäbig und abgenutzt aussehen. Ein Holzfußboden kann, wenn er starke Abnutzungserscheinungen wie Tiefe Kratzern, Dellen und Flecken übersäht ist, abgeschliffen werden. Hierbei wird nur die Versiegelung und die obersten Millimeter der Holzschicht entfernt, sodass der Parkettboden im Rohzustand ist, - der Parkettboden sieht aus wie neu verlegt.

Der Parkettboden sollte dann erneut geölt/gewachst oder lackiert werden, um ihn für eine weitere Periode der Nutzung vorzubereiten. Holzböden können so eine Generation lang und länger halten. Ausschlaggebend bei der Renovierung eines Parkettbodens, ist hierbei die Dicke der Nutzholzschicht und wie viel Holz bei der Renovierung des Parkettbodens abgeschliffen werden muss.

(Je dicker die Nutzschicht, desto öfter kann der Parkettboden abgeschliffen werden und umso länger hält er.)


  • Schadstoffe in der Raumluft wie sie in Zigarettenrauch oder Abgasen enthalten sind, werden vom Holz einfach absorbiert - der erste der beiden wichtigsten gesundheitlichen Vorteile von Holzböden. Doch nicht nur das: Holzböden wirken auch als natürliche Klimaanlage, denn sie nehmen Feuchtigkeit aus der Luft auf oder geben sie wieder ab, um ein ausgeglichenes Raumklima zu erzeugen, welches sich positiv auf Ihr Wohlbefinden auswirkt. Vorsicht: Vor dem Verlegen muss der Untergrund trotzdem gründlich trocknen!
  • Holzfußboden ist fußwarm: Während sich Steinböden und Fliesen ohne zusätzliche Beheizung kalt anfühlen, wenn man sie barfuß betritt, ist Holzfußboden auch dafür sehr beliebt, dass er sich unter den Füßen warm anfühlt (da er Wärme nicht so schnell ableitet wie Fliesen und ähnliche Bodenbeläge).
  • Holzfußböden sind (bei entsprechender Verlegung) hervorragende Dämmschichten: Da sie problemlos auf Wärme- und/oder Schalldämmschichten verlegt werden können (hier bietet sich eine andere Art Holz an, der Kork), verbessern sie die Bauqualität in nicht unerheblichem Ausmaß. Holzböden sparen gegenüber nicht wärmedämmenden Böden dann natürlich Energie, während die Schalldämmung lauten Trittschall in den umliegenden Räumen mindert, der sonst von vielen Menschen als sehr störend empfunden würde.
  • Holz ist elastisch und schont so Ihre Gelenke bei langem Gehen oder Stehen auf Holzfußböden. Je nach Holzart unterscheidet sich diese Elastizität natürlich und auch der Unterbau des Bodens lässt ihn elastischer oder härter wirken. Direkt auf Estrich verlegt ist er eher hart, liegt aber noch eine Dämmschicht oder eine Schicht aus Polsterhölzern unter dem eigentlichen Boden, so schützt er bei langem Aufenhalt die Gelenke effektiv, was man schon nach kurzer Zeit sehr zu schätzen weiß.
  • Auch die hygienischen Eigenschaften von Holzfußböden dürfen nicht vergessen werden - der zweite der beiden wichtigsten gesundheitlichen Vorteile von Holz. In Teppichböden sammelt sich jeder Staub und Schmutz und ist nur schwer wieder zu entfernen - in ihnen brüten Staubmilben und Bakterien aller Art zuhauf. Letzteres ist auch ein Problem bei Kunststoffböden: Auf ihnen überleben Mikroorganismen weit länger als auf Holz. Holzböden bieten Bakterien so keine Brutstätte, und da sie leicht zu reinigen sind, kann sich auch andersartiger Schmutz nicht festsetzen (eine Eigenschaft, die insbesondere für Allergiker ideal ist). Holz lädt sich auch nicht statisch auf.




2-Schicht-Fertigparkett

Diese Parkettart hat in der Regel eine massive Holznutzschicht von ca. 4,0 bis 6,0 Millimetern. Den 2- Schicht Parkettgibt es in verschiedenen Stärken ( 10 – 12,5mm ) und in verschiedenen Längen und Breiten.Es wird aus den verschiedensten Holzarten hergestellt. Dieses Fertigparkett gibt es komplett oberflächenbehandelt ( Versiegelt oder Geölt )oder roh (zur freien Oberflächengestaltung). Es muss mit dem Untergrund verklebt werden und kann in fast allen Mustern wie beim Stabparkett verlegt werden. Die Optik von einem Stabparkett wird dadurch erhalten.



3- Schicht- Fertigparkett

Die Deckschicht der Dreischicht- Elemente besteht aus zwei oder drei nebeneinander liegenden Stabmustern. Die Dicke der Nutzschicht beträgt nach der Norm mindestens 2,5 mm. Bei den Dreischicht-Elementen beträgt sie in der Regel 3 – 4 mm . Die Gesamtdicke der Dreischicht-Elemente liegt zwischen 10 und 22 mm – meist 14 / 15 mm.

Dreischichtige Elemente können sowohl geklebt, als auch schwimmend auf einem geeignetem Unterboden verlegt werden. Dabei werden die Elemente in der Nut- / Federverbindung verleimt bzw. mit einem Klick- system verbunden. Zwischen die Elemente und den Unterboden wird eine Trittschalldämmung, Rollkork oder Parkettkleber eingebracht.


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Schiffsboden

Dieses am weitesten verbreitete Design betont durch seine schmalen, verschieden langen Hölzer die lebendige Optik des Parkettbodens. Es kann sowohl schwimmend als verklebt oder vernagelt werden, auf jeder geeigneten Unterbodenkonstruktion.
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Landhausdielen

Sind mehrschichtige fertig oberflächenvergütete Parkettelemente, die aus einem oder zwei Deckblättern (Zweistabdielen) bestehen. Diese Designvariante zeichnet sich durch seine betont, großflächig wirkenden, langen, breiten Hölzer aus.
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Mosaikparkett

Mosaikparkett ist ein Parkettboden aus 8 mm dicken, massiven Hölzern. Wir können es Ihnen in fast allen heimischen und auch exotischen Hölzern anbieten. Beim Mosaikparkett können Sie aus einer großen vielfalt von verschiedenen verlegemustern und Sortierungen auswählen, wie z. B. Würfel, Schiffsverband, Fischgrät, Kassetten oder Leiterverband
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Stabparkett

Stabparkett wird in der Regel aus Hölzern mittels massiver Einzelstäbe in einer Dicke von 14/15mm oder 22 mm verlegt. Die Stäbe werden aus fast allen vorkommenden heimischen oder exotischen Holzarten gefertigt. Stabparkett ist ringsum mit einer Nut versehen und wird mit Querholzfedern versehen, bzw. verbunden. Parkettriemen verfügen über eine Nut und angehobelte Feder. Stabparkett wird verklebt oder auf Blindböden genagelt. Das rohe Parkett wird noch geschliffen, versiegelt oder geölt.Beim Stabparkett können alle Muster wie z.B. Fischgrät, Würfel, Raute, Schiffsverband etc. verlegt werden
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Hochkantlamellenparkett

Dieses Parkett wird normalerweise für den industriellen Bereich gefertigt und besteht aus “hochkant gedrehten Mosaikparkettlamellen”. Es gibt versschiedene Holzstärken ( 8 -23mm ) die besonders robust sind. Das Hochkantlamellenparkett wird meist aus heimischen Holzarten gefertigt. Hochkantlamellen wird in Büros, Gaststätten, Kindergärten, öffentlichen Gebäuden und zum teil auch im privaten Bereich eingesetzt. Das rohe Parkett wird noch geschliffen, versiegelt oder geölt.
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Massivdiele

Massivholzdielen bestehen wie der Name schon sagt aus massivem Holz. Für die Herstellung werden dafür entsprechende Bretter gesägt anschließend gefräst. Es eignet sich eigentliche jede Art von Holz für die Verarbeitung zu Massivholzparkett, womit eine breite Palette an Farben, Strukturen und Mustern zur Verfügung steht. Dabei muss aber beachtet werden, dass eine Massivholzdiele immer so stark ist wie das Holz aus dem Sie gefertigt ist. So empfiehlt es sich auf hochwertigere Hölzer zurück zu greifen damit das Parkett auch stärkeren Belastungen stand halten kann.

Da es sich meist um wertvolle und edle Holzsorten handelt, sollte darauf geachtet werden, dass man Massivholzdielen nur von Herstellern kauft, die ihr Holz aus nachhaltiger Forstwirtschaft beziehen. Alles andere wäre aus ökologischer Sicht nicht tragbar. Beim Kauf von Massivholzdielen muss man beachten, dass diese lange genug gelagert wurden. So wird das Holz nach dem schlagen erst gelagert bis es auf den richtigen Feuchtegehalt getrocknet ist um zu Massivholzdielen verarbeitet werden zu können.

Die Verlegung eines Massivholzparkettbodens kann schwimmend oder vollflächig verklebt erfolgen. Es gibt aber seit neuestem auch für die Massivholzdielen sogenannte Klick-Verbindungen, wie man sie von Laminat und Parkett kennt. Die relative Luftfeuchtigkeit im vorgesehenen Raum sollte ganzjährig bei 50 bis 65% liegen. Besonders ist darauf in den trockenen Wintermonaten zu achten, bei Bedarf kann ein Luftbefeuchter Abhilfe schaffen. Wegen einer zu hohen Luftfeuchtigkeit eignet sich ein Massivholzboden daher in den meisten Fällen nicht zur Verlegung in Feuchträumen wie zum Beispiel in Badezimmern. Fischgrät diagonal

Verlegearten

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